Längere Touren: Kleeblatttouren und FernritteFoto: Ralph Conway, Wiesbaden

Wollt Ihr an mehreren Tagen hintereinander ein größeres Terrain mit unseren Pferden erkunden, so müßt Ihr auch Übernachtungen einplanen. Das kann bei uns geschehen oder auch auswärts, zum Beispiel in den Hotels der Umgebung oder auf Wanderreitstationen. Wir können zwei Formen von Mehrtagestouren unterscheiden: entweder übernachtet Ihr am selben Ort und nur die Pferde bleiben jede Nacht auf einer anderen Wiese (Kleeblattouren) oder Ihr wandert mit den Pferden (Fernritte).

Die Rahmenbedingungen und die Anforderungen an die Reiter entsprechen denen der Gruppenausritte.

 

Kleeblattouren

Der Name veranschaulicht sehr schön das Prinzip dieser Mehrtagestouren: Wir reiten in großen Bögen von einer meiner Pferdeweiden zur nächsten. Die Pferde bleiben dort, die Reiter werden nach Kerperscheid zurückgeholt. Da meine Weiden über ein großes Areal verstreut sind, entFoto: Britta Liebig, Marl   steht so der Eindruck einer weiten Reise. Nur die Logistik ist vereinfacht, da wir nicht unser Gepäck hinterher bringen lassen müssen. Auch kosten die Übernachtungen für Pferde und Scout nichts, der Kurzurlaub wird somit erheblich preiswerter.

Ein weiterer Vorteil ist, daß einzelne Gäste die Tour abbrechen oder mehrere Reiter sich ein Pferd teilen können, wenn die Kondition für viele Tage hintereinander im Sattel nicht ausreicht. Auch kann bei Problemen oder schlechtem Wetter die Strecke abgekürzt werden. Es ist auch nicht aufwändig, Pferde während der Tour auszutauschen.

Es müssen nur die Reitstunden bezahlt werden und die Übernachtung an einem Ort, zum Beispiel bei uns in Kerperscheid. Hier ist auch Selbstverpflegung möglich - eine nochmalige Kostenersparnis.

zur Auswahl

 

Fernritte

Die sind natürlich eine faszinierende Angelegenheit. Reisen mit dem Pferd erweitert wahrlich den Horizont - in jeder Beziehung. Nur sollten sich die Reiter fragen, ob sie dazu schon in der Lage sind. Schließlich müssen wir dort ankommen, wo wir uns angemeldet haben. Die Übernachtungsstationen halten uns den gebuchten Platz frei und warten auf uns. Auch müßt Ihr dort nicht nur Eure Übernachtung und Euer Essen bezahlen, sondern auch für die Pferde und den Scout.Foto:  Gudrun Kaiser-Pfaff, Senden

Damit sich für den Scout die lange Abwesenheit von zu Hause lohnt, gilt als Mindestgruppengröße vier Personen. Aus diesem Grund sollten auch die Tagesetappen nicht kürzer als 5 Stunden sein. Allerdings steht es dem Scout frei, eigene Bedingungen mit seinen Gästen auszuhandeln.

Bezüglich einer Anzahlung der Übernachtung und eventueller Stornogebühren müssen wir uns nach den Vorgaben der Stationen richten. Die Bezahlung für Übernachtung und Essen erfolgt direkt an den Gastgeber.

Meist wird ein Gepäcktransfer von den Stationen angeboten oder kann von uns organisiert werden. Auch diese Leistung ist in der Regel gebührenpflichtig.

Fernritte werden von uns - am Besten gemeinsam mit Euch - individuell geplant. Eine weitgehende Umsetzung Eurer Wünsche ist unser Ziel.

zur Auswahl