
Wäre schön wenn wir wieder mit unseren Trabern am Strand reiten könnten.
Ob die Farm von Laurent Fourdinier in Wissant der Ausgangspunkt für
dieses Abenteuer sein soll oder wir ein anderes Quartier finden, ist noch zu
erkunden. Laurents Hof ist wirklich einzigartig in seiner Lage direkt
auf den weißen Klippen des Cap Blanc Nez. 10 Minuten bis zum Meer, und dann 25
km Sandwatt zwischen Cap Griz Nez und der Hafenmole von Calais. Das Inland hat
auch Reitmöglichkeiten,
ist aber ackerbaumäßig genutzt und die Wege sind oft
hart. Dafür bezaubern die Ortschaften mit ihrem typisch französischen Charme
und von den heidebedeckten Hügeln aus kann man bis zum Meer blicken.
Auf Lorents Hof übernachten wir in der "Villa St- Pô", dem Ferienhaus auf der Farm. Die Pferde stehen nebenan auf der Koppel. Das Haus ist gemütlich, die Schlafplätze allerdings ein wenig spartanisch. Unser Gastgeber hatte aber nie Einwände gegen Ausweichquartiere (Zelte, Pferdehänger). Essensmäßig ist Selbstversorgung angesagt. Die Anreise ist ab Kerperscheid mit den Zugfahrzeugen der Pferdetrailer kostenfrei möglich.
Wir nehmen vier oder sechs Pferde mit, das ist noch eine Frage der Planung - wieviele Gäste mitkommen und wieviele Zugfahrzeuge und Fahrer zur Verfügung stehen
Wir planen in diesem Jahr die Viertages-Variante über den deutschen Feiertag Fronleichnam. In Frankreich gibt es diesen freien Tag nicht, und für unsere arbeitenden Gäste ist es genial, weil nur ein Urlaubstag (der Freitag) anfällt. Allerdings möchte Laurent sein Ferienhaus für die ganze Woche vermieten - hier müssen wir uns noch was einfallen lassen.
Für die Reiter sind das Meer und das Sandwatt eine Herausforderung. Lange
Sandbänke wechseln plötzlich mit tückischen Prielen,
Felsenbereichen und
überfluteten Flächen ab. Die Pferde müssen präzise geleitet werden, und dem
Rausch, der angesichts der weiten Ebene Pferd und Reiter befällt, darf man sich
nicht hingeben. Die Gäste müssen eingehende Erfahrungen auf unseren Trabern
haben. Belohnt werden Sie mit einem faszinierenden Erlebnis in einer
ursprünglichen und nach jeder Flut wieder neuen Landschaft.
Der Juni ist der geeignete Monat, weil das Wetter dann schon viel versprechend ist, die Franzosen aber noch keine Sommerferien haben. Außerdem ist das Hinterland dann trotz oder gerade wegen der agrarlichen Nutzung sehr ansprechend. Die Felder sind grün, der Flachs blüht, und die Trockenheiden der Kreidekuppen sind voller Orchideen.
Leistungen:
Termin: nach Absprache
Preis: steht noch nicht fest, dürfte zwischen 350 und 450 Euro liegen, zuzüglich der gerittenen Stunden mit 15 Euro und der Umlage der Essenseinkäufe
Nachts Reiten ist etwas Besonderes. Durch die Einschränkung des Sehens, Hauptsinn des Menschen, werden seine anderen Wahrnehmungsmöglichkeiten geschärft - nicht nur für sein Pferd, sondern auch für die ihn umgebende Natur. Unsichtbares wird hör-, fühl- und riechbar. Ängste werden durch den Kontakt zu dem warmen und sicheren Reittier abgebaut. Eine völlig neue Erlebniswelt öffnet sich.
Voraussetzung für diese Erfahrung sind zuverlässige Pferde und ein Reitgelände ohne viel Straßenverkehr. Beides findet Ihr bei uns.
Ihr solltet zuvor schon bereits am Tage bei uns geritten sein und natürlich die Reiter-Qualifikation erfüllen.
In der Dunkelheit wird nur in Ausnahmefällen schneller als Schritt geritten. Das Wetter sollte angenehm sein, da peitschender Regen und Sturm den Gleichgewichtssinn beeinträchtigen. Ein wenig Mond oder sternenklarer Himmel sind für die ersten Versuche förderlich.
Zeitplan:
Ankunft ca. eine Stunde vor Sonnenuntergang zum Fertigmachen der Pferde
Abritt bei Sonnenuntergang, dann bis zu vier Stunden durch die Nacht.
Termine: nach Vereinbarung
Preise: wie bei den Ausritten am Tag